INITIATIVE DEMENZ

 

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FREIHEIT IM MALEN
ZUR AUTONOMEN KOMMUNIKATION
BEI DEMENZ

Fortbildungsinhalt und -Ziel

Die Fortbildung bringt Ihnen praxisnah die Technik der Autonomen Kommunikation durch Malen  nahe und hat zum Ziel, Sie in der Umsetzung entsprechender Einzel- und Gruppenstunden auszubilden.

Zielgruppe

Betreuende und Pflegende im Umgang mit Demenz im stationären und ambulanten Bereich, die einen besseren Zugang zu den Erkrankten gewinnen möchten.

Umfang

Ein Unterrichtstag mit 8 Unterrichtseinheiten.

Abschluss

Sie nach Abschluss dieser Fortbildung ein Teilnahmezertifikat.

Veranstaltungsort

Haus des Lebenslangen Lernens (HLL)
Campus Dreieich
Frankfurter Straße 160-166; 63303 Dreieich

 


 

 

Termine und Anmeldung

Klicken Sie in der Navigationsleiste auf "Termine". Hier erfahren Sie alle aktuellen Termine und haben die Möglichkeit, sich online zur Fortbildung anzumelden.

Kursinhalte

Autonomie im Malen kontra begriffliche Sprache

Nonverbale Auseinandersetzung mit dem Leben und der Erkrankung

Ästhetische Herausforderung als Ausdrucksmittel

Scharfe Bilder des Unterbewusstseins

Eigene Sprache durch autonome Kommunikation im Malen

Auseinandersetzung mit dem „Selbst“

Ausdruck der eigenen Identität und Emotionalität

Kompensation der schwer erträglichen Realität

Kunst und Malen als Therapie

Umsetzung von Einzel- und Gruppenstunden in der beruflichen Praxis

 

 


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Hintergrund des therapeutischen Malens

Die Freiheit des Malens bietet dem Dementen die Möglichkeit, Kreativität zu entfalten. Das ist von besonderer Bedeutung, da man inzwischen weiß, dass die künstlerische Autonomie sehr viel länger erhalten bleibt, als Sprachvermögen oder Erinnerung. Darüber hinaus bietet das Malen  die intuitive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der häufig schwer zu ertragenen Realität der Gegenwart. Ein „Seelenbild“ muss niemandem gefallen, sondern zeigt Gefühle, Stimmungen und Wünsche. Malen kann sehr rasch den Zugang zu Unbewusstem und Verdrängtem oder wenig gelebten Gefühlsbereichen öffnen.

 

Oft lösen sich Blockaden und Hemmungen und Erkrankte entdecken  in ihren Bildern eine Kraft, Stärke und Lebendigkeit, die sie nicht mehr an sich nicht wahrgenommen haben. Das stärkt Selbstvertrauen und den Glauben daran, Probleme lösen zu können. Der Zugang zu sich und anderen über das Wort ist meist versperrt. In der Bildsprache gleitet das Unbewusste ohne Mühe, fordert Erkennen, gibt Ermutigung und Bereicherung. In den Momenten des Versunkenheit durch das Malen, ist die Seele befreit von den Fesseln von Konflikten und Ängsten.

 
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Wege aus der Sprachlosigkeit